Zum Inhalt [I]
Zur Navigation [N]
Kontakt [C] Aktuelles [2] Suchfunktion [4]

Impulse zur Friedensbildung

Friedensbildung soll als Thema stärker ins Bewusstsein gehoben werden und in der Schule sowie an außerschulischen Lernorten einen größeren Raum bekommen. Als Christen fühlen wir uns der Friedensbildung besonders verpflichtet.

Was aber ist Friedensbildung? Friedensbildung ist parteilich, selbstredend. Sie will Kompetenzen vermitteln: Toleranz leben, gewaltfrei handeln, Methoden der konstruktiven Konfliktlösung vermitteln. Sie muss aber auch mit der Freiheit der Jugendlichen und der Heranwachsenden rechnen. Im Downloadbereich finden Sie Überlegungen zu der Frage: Friedensbildung – Was soll das sein? 

Toleranz gilt als Schlüsselkompetenz, wenn es darum geht, Pluralismus zu leben. Toleranz und Akzeptanz werden schnell in einem Atemzug genannt. Schmerzhaft erleben wir gerade: Das ist ein folgenschweres Missverständnis. Wie ist es dann möglich in einer multikulturellen Gesellschaft eine gemeinsame Mitte zu finden, ohne die eigene Identität preiszugeben. Lesen Sie dazu im Downloadbereich: Toleranz - Interkulturalität, Interreligosität: Eine Herausforderung.

Friedensbildung konkret: Je nach Interesse können Sie für sich oder als Verantwortliche für Ihre Adressatengruppe Friedensbildung praxis- und handlungsorientiert durch folgende Initiatoren aktiv erfahren und praktizieren:
Als Beispiel seien genannt die Friedensräume in Lindau am Bodensee mit ihrem vielfältigem Angebot, der Verein gewaltfreihandeln e.V. , der Erfahrungen vermittelt, mit Konflikten konstruktiv und gewaltfrei umzugehen, die Jugendakademie Walberberg‘ bei Köln (im Downloadbereich der Hinweis auf ein Seminarangebot für Schulen, Kirchengemeinden und sonstige Interessierte) sowie die Freiwilligen Friedensdienste‘ , die sich besonders an diejenigen wenden, die im Ausland interkulturelle Erfahrungen sammeln möchten. Ein umfangreiches friedenspädagogisches Programm begleitet den jährlich stattfindenden Aachener Friedenslaufan dem jährlich mit großem Engagement mehrere tausend Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Ein Beispiel, das mittlerweile Schule macht, z. B. in Münster.

Mit dem 'Maison de la Paix  in Sainte-Mère-Èglise (Normandie), "dem Symbol für eine der größten Schlachten des 20. Jahrhunderts, hat sich eine internationale Kommunität von Ordensschwestern aus unterschiedlichen Ordensgemeinschaften ... entschieden, sich vollkommen der Erziehung zum Frieden zu widmen. Der Frieden beginnt zuallererst im Herzen  jedes Einzelnen. Angesichts der Herausforderung, der Geschichte zu gedenken, bietet das' Maison de la Paix allen, die nach  Sainte-Mère-Èglise  kommen, die Möglichkeit, Verbindungen zu knüpfen, die zu einer Kultur des Friedens beitragen. (Bischof Stanislas Lalanne) Partner des Hauses ist u.a,. pax christi Frankreich sowie der deutsche Zweig des französischen Ordens der Schwestern der  hl. Maria Magdalena Postel.