Grußwort
pax christi
Orte des Gedenkens...
News&Infos
Erinnern für die Gegenwart
Friedensdienste
Nahost
Asyl
Nord / Süd
Globalisierung
60 Jahre pax christi
Zeitschrift
Bestellen
Intern

Globalisierung: Politische Ökonomie

Wasser als Menschenrecht
zusammengestellt von Hans Peter Vetten
Wasser als Menschenrecht ist wieder in aller Munde. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 28. Juli 2010 eine historische Resolution angenommen, in der „das Recht auf sicheres und sauberes Trinkwasser als Menschenrecht, das für die uneingeschränkte Wahrnehmung des Rechts auf Leben von grundlegender Bedeutung ist, anerkannt wird.
In unserer Regierung wie auch in der hiesigen Industrie wird Wasser nicht als öffentliches Gut sondern als Wirtschaftsgut angesehen. Die Folgen für die Menschen ohne Zugang oder mit beschränktem Zugang zu sauberem Trinkwasser sind untragbar und sehr oft tödlich.

„‚Fair-Teilen’ in der Krise?“
von Heribert Böttcher
.Fair-Teilen’ klingt nach gerechter Verteilung von Arbeit und der Ergebnisse der Produktion. Die Forderung danach gewinnt ihre Plausibilität angesichts der sozialen Spaltungsprozesse. Wir erleben sie weltweit seit Jahrzehnten vor allem in den Ländern der Zweidrittelwelt. Statt nachholender Entwicklung müssen wir aber feststellen, dass sich nun auch in den sog. reichen Ländern Ausgrenzungs- und Spaltungsprozesse verschärfen. Reicht da ‚Fair-Teilen’?

„Die Krise des Kapitalismus und ihre Innenseite.“ Wirtschaftsseminar 2010 von Pax Christi Koblenz
Der Zusammenbruchs der Finanzmärkte und die Krise des Kapitalismus war das Thema des Wirtschaftsseminars 2009, zu dem wir Robert Kurz als Referenten eingeladen hatten. Beim Seminar 2010 haben wir versucht, dieses Thema gleichsam auf seine Innenseite zu focussieren: Was bedeutet die Krise des Kapitalismus, die erfahrenen und befürchteten Zusammenbrüche für das Leben von Menschen, für ihre Orientierungen und Verhaltensweisen?

"Die neuen Kriege"
von Von Stefan Leibold
Der Text beschäftigt sich zunächst mit den Prozessen der Warlordisierung und der Herausbildung von Kriegsökonomien und beleuchtet das Verhältnis von Globalisierung und Kriegsökonomien. Zu den "neuen Kriegen" gehören aber auch die Kriege der reichen Staaten und der Terrorismus. Die verschiedenen Formen der Gewalt werden anschließend vor dem Hintergrund der kapitalistischen Globalisierung als struktureller Gewalt erörtert, bevor diesen zum Schluss Reflexionen aus jüdisch-christlicher Tradition gegenüber gestellt und Bezugspunkte christlicher Praxis für alternative Handlungswege genannt werden.

„Das ‚Ganze’ verändern!
Wenn es im Kapitalismus keine Alternativen gibt, brauchen wir Alternativen zum Kapitalismus. "
von Maria Böttcher
Das Ökumenische Netz Rhein Mosel Saar e.V. hatte 2004 seine Mitglieder, befreundete Gruppen und Einzelpersonen eingeladen, an der Ausarbeitung einer Position zur gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Krise mitzuwirken. Während eines Jahres wurden intensive Diskussionen über das Positionspapier geführt. Rückmeldungen und Veränderungsvorschläge wurden im AK Theologie und Politik des Ökumenischen Netzes diskutiert. Der aktuelle Text wurde dann von der Netzversammlung am 9. Juli 2005 verabschiedet.

Folienvortrag "Globalisierung: Analysen, Folgen, Perspektiven"
von Stefan L e i b o l d
Der Folienvortrag wirft zunächst Schlaglichter auf die Lage der Welt, bevor die Dynamik der globalen Entwicklung analysiert wird. Eine Erörterung der Folgen für die konkreten Menschen und die Beschreibung von Handlungsoptionen beschließen den Vortrag.

"Europa in schlechter Verfassung""
von Stefan L e i b o l d
Der Text ist ein Artikel aus der "Pax Christi-Korrespondenz" der Bistumsstelle Münster . Er vertritt angesichts der Diskussionen um den EU-Verfassungsvertrag die These, dass die Art und Weise der EU-Integration im Wesentlichen den Konzernen, Militärs und politischen Eliten, aber nicht den Bürgern nützt. Es wird zunächst auf die Wirtschaftspolitik der EU und ihre Folgen und auf die ökonomische Philosophie der EU-Integration eingegangen. Dann werden einige Richtungsentscheidungen der EU-Verfassung aufgegriffen und zum Schluss kurz skizziert, wie ein anderes, ein sozialeres, friedlicheres und demokratischeres Europa in Grundzügen aussehen könnte.

"Folienvortrag "Staat und Demokratie im Kapitalismus"
von Stefan L e i b o l d
In diesem Folienvortrag werden zunächst die Kennzeichen einer kapitalistischen Gesellschaft erläutert, bevor im Besonderen die Funktionen des kapitalistischen Staates in den Blick geraten. Eine Analyse der parlamentarischen Demokratie im Kapitalismus schließt sich an, bevor Versuche von Rätedemokratie als mögliche Alternativen diskutiert werden.

Was ist Geld?
von Martin F. Herndlhofer
Geld ist ein seltsames „Ding“. Geld dient dem Tausch. Aber Geld wird immer abstrakter, unstofflicher und wichtiger, Beziehungen werden materieller, werden Geldbeziehungen, Machtbeziehungen….

„Eine solidaritätsfreie Zone?
Über die Möglichkeiten einer Institutionalisierung von Solidarität an den internationalen Finanzmärkten "
von Jonas Christopher Höpken
„Niemals hatten die Menschen einen so wachen Sinn für Freiheit wie heute, und gleichzeitig entstehen neue Formen von gesellschaftlicher und psychischer Knechtung. Die Welt spürt lebhaft ihre Einheit und die wechselseitige Abhängigkeit aller von allen in einer notwendigen Solidarität und wird doch zugleich heftig von einander widerstreitenden Kräften auseinandergerissen.“ Diese Beschreibung der Verfasstheit der Welt durch das Zweite Vatikanische Konzil hat in jüngster Zeit an Aktualität gewonnen. Seit Anfang der 90er Jahre haben Finanzkrisen weltweit Hunderte Millionen von Menschen in die Armut getrieben. ….

"Die Zinskritik als Sackgasse der Kapitalismuskritik?"
von Stefan Leibold
Der Text erörtert kurz die unterschiedliche Kapitalismuskritik von Silvio Gesell und Karl Marx und vergleicht unterschiedliche Annahmen und Definitionen von Freiwirtschaftlern und Marxisten. Nach einer systematischen Kritik am freiwirtschaftlichen Ansatz aus marxistischer Sicht wird ein Versuch unternommen, die Entstehung und heutige Popularität der Gesellschen Thesen zu erklären.

„Neoliberalismus“
Kurzvortrag von Jonas Christopher Höpken
.

„Privatisierung“
von Jonas Christopher Höpken
Die Linke macht ihre Politik immer an zwei Fragen fest: an der Verteilungs- und an der Eigentumsfrage. Privatisierung wird hierzulande allerdings immer noch als die Lösung von wirtschaftlichen oder gar sozialen Problemen gesehen, oder zumindestens als notwendig und unumgänglich.