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Globalisierung: pax christi

pax christi und attac
Eine „Orts“bestimmung zweier Bewegungen
von Martin F. Herndlhofer
In der Sicherheitspolitik herrschte Ende des 20. Jahrhunderts eine Zeit lang die Illusion, die Friedens-dividende würde das Militärische zurückdrängen und es in Europa und in der nördlichen Hemisphäre nahezu überflüssig machen. In der Friedensfrage als dem Postulat einer gerechten Weltordnung begann man damals, die Aufgaben neu zu definieren und zu sortieren. Heute ist die „Sortierung“ fortgeschritten und die Aufgaben werden uns krisenhaft vor die Nase gesetzt.

Schnittstelle zwischen Kirche und Attac
Über die Rolle von Pax Christi in der globalisierungskritischen Bewegung
von Jonas Christopher Höpken
Es gibt inhaltliche Anknüpfungspunkte – doch das ändert nichts an der „gefühlten“ Fremdheit zwischen der gesellschaftlichen Linken und der katholischen Welt, zumal in ihrer sehr bürgerlichen Variante in Deutschland. Diese Fremdheit, von der Pax Christi als eine im sozialen Spektrum anerkannte progressive Bewegung aber erfreulicherweise weitgehend ausgenommen zu sein scheint, hängt auch damit zusammen, dass die päpstliche Kapitalismuskritik im bürgerlichen Kirchenvolk nicht wirklich verankert ist.

Willst du Frieden – schaffe Gerechtigkeit
Veröffentlicht in einem attac-Flugblatt
von Martin F. Herndlhofer
Frieden hat eine soziale, ökologische, ökonomische und natürlich auch politische Dimension. Wofür fühlt sich dann „die Friedensbewegung“ zuständig? Nur für „Krieg“? Und was ist „Krieg“ heute?