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Kommission Nahost

Die Kommission Nahost setzt sich zusammen aus fünf durch die Delegiertenversammlung gewählte Vertreter, ihr Sprecher ist Manfred Budzinski.

Ziel der Arbeit ist ein gerechter Frieden in Nahost. Besonderen Fokus legt die Kommission hier auf den Konflikt zwischen Palästina und Israel. Vor dem Hintergrund der ungeteilten Solidarität, der gleichgewichtigen Berücksichtigung der Rechte des israelischen wie des palästinensischen Volkes, fordert sie die Einhaltung von Völkerrecht und Menschenrechten.

Dies geschieht praktisch durch aktuelle Stellungnahmen und Aktionen, politische Lobbyarbeit, Publikationen, Seminare, Vorträge und Reisen. Weiterhin unterstützt die Nahostkommission lokale Projekte vor Ort und beteiligt sich am Ökumenischen Friedensdienst in Palästina und Israel (EAPPI) sowie der Netzwerkarbeit für einen gerechten Frieden im Nahen Osten.

Um die Qualität der Arbeit zu sichern, unterhält die Kommission enge Kontakte zu Partnern vor Ort.

Auf einen Blick – die Nahostkommission setzt sich ein für

  • ein Ende der Besatzung
  • die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht
  • gewaltfreie Konfliktlösungen
  • die israelisch-palästinensische Verständigung
  • den Dialog der Religionen


AKTUELLES 

Menschenrechtsbeobachter*innen gesucht

Bewerben Sie sich noch bis 30. April 2018 für das Ökumenische Begleitprogramm Palästina und Israel

EAPPI, ein Programm des Ökumenischen Rats der Kirchen, bringt internationale Begleitpersonen für einen dreimonatigen Einsatz nach Palästina und Israel. 

Als Ökumenische Begleitperson leben Sie in internationalen Teams in der Westbank oder Jerusalem und dokumentieren den Alltag unter Besatzung. Sie solidarisieren sich mit den lokalen Christen sowie palästinensischen und israelischen Menschenrechtsgruppen. Während ihres Aufenthalts gewähren sie schützende Präsenz, z.B. in gefährdeten Gemeinden, auf Schulwegen oder an Checkpoints. Sie beobachten Menschenrechtsverletzungen und reichen ihre Berichte an lokale und internationale Partner weiter.

Nach ihrer Rückkehr aus dem Einsatz berichten sie von ihren Erlebnissen und beteiligen sich an der Lobby- und Advocacy-Arbeit für einen gerechten Frieden für Palästinenser*innen und Israelis auf der Grundlage internationaler Rechtsprechung. 

Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen hier.
Bewerbungen und Rückfragen bitte an:  eappi@paxchristi.de


Die Nahostkommission auf dem Katholikentag 2018
Gaza - der bekannteste unter den vergessenen Konflikten
Die Menschen vergessen den Frieden nicht

Freitag, 11. Mai 2018, 11.00–12.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur, EG, Auditorium, Domplatz 10

Es diskutieren:
Dalia Abdalrahman, Künstlerinnenkollektiv Atelier Gaza
Mahmoud Abu Rhama, Al Mezan Centre for Human Rights, Gaza
Prof. Dr. Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Jerusalem
Mario da Silva, kath. Pfarrer, Gaza
 
Moderation: 
Christoph Strack, Berlin

Anwälte des Publikums: 
Anica Heinlein, Berlin
Marius Stark, Neuss


VERGANGENES 

Tagungsbericht: "Ist Frieden möglich? Menschenrechte als Friedensvoraussetzung im israelisch-palästinensischen Konflikt"

01.07. - 03.07.2016, Evangelische Akademie Bad Boll
Mit Gästen aus Israel und Palästina diskutierten die TeilnehmerInnen die Menschenrechtslage und die Notwendigkeit der Verbesserung der zivilgesellschaftlichen Menschenrechtsarbeit in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten. Die Tagung wurde organisiert in Kooperation mit dem Forum Deutschland Israel Palästina und pax christi. Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.


Obsttüten-Aktion "Besatzung schmeckt bitter"

Mit der bundesweiten Aktion "Besatzung schmeckt bitter" möchte die Nahostkommission von pax christi Verbraucher/innen darauf aufmerksam machen, dass Obst und Gemüse mit der Ursprungsangabe "Israel" vielfach aus völkerrechtswidrigen Siedlungen stammt.


Ungeteilte Solidarität für einen gerechten Frieden

Mit großer Mehrheit hat die pax christi-Delegiertenversammlung am 31.10.2010 in Fulda eine aktuelle Positionsbestimmung zur Nahost-Arbeit angenommen. Unter dem Titel „Ungeteilte Solidarität für einen gerechten Frieden“ werden darin Voraussetzungen, Perspektiven und Mittel der pax christi-Nahostarbeit benannt. Der pax christi-Beschluss reflektiert das Ziel, den Blick auf beide vom Konflikt betroffenen Parteien zu richten und sich die eigenen Ausgangspunkte als Christ/innen und als Deutsche bewusst zu machen.

 

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