Zum Inhalt [I]
Zur Navigation [N]
Kontakt [C] Aktuelles [2] Suchfunktion [4]
Friepo.jpg

Kommission Friedenspolitik

Die kritische Begleitung der Bundeswehrreform, der Konflikt in Syrien und die Kritik an der Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung gehören zu den Themen der Kommission.

Die Kommission Friedenspolitik wurde auf der DV 2012 in Fulda für drei Jahre wiedergewählt. Gewählte Mitglieder der Kommission sind: 

Albert Fuchs

Christof Grosse

Odilo Metzler

Norbert Fabian stellte sich aus persönlichen Gründen nur für eine Kooptierung zur Verfügung. 

Die Kommission wählte in ihrer konstituierenden Sitzung Christof Grosse zum Sprecher.

Auf der DV 2014 wurde Joachim Schneider hinzugewählt.



Der der Kommission von der Delegiertenversammlung erteilte Arbeitsauftrag lautet

1. Analyse und Kritik der "Neuausrichtung der Bundeswehr“

  • ideologischer Hintergrund (Menschen- und Gesellschaftsverständnis, Konfliktkonzeption, Konfliktbearbeitungsansatz, Rechtfertigungsmuster)
  • Alternativen: "gerechter Friede“, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (Gütekraft)  

2. Kritische Auseinandersetzung mit der „Neuausrichtung“ einhergehenden
forcierten "Nachrüstung der Seelen“, insbesondere mit der Rolle der Kirche(n)

dabei:

  • friedensethische / politische Rolle der Kirchenleitung  
  • "Resakralisierung“ des Militärischen, (fehlende) Erinnerungskultur 1914/2014 
  • Anfrage(n) zur Militärseelsorge: Funktionalisierung für Militärpolitik,  Gewissensbildung (bedingte  KDV)?  

3. Mitarbeit in der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ - "Den Leo an die
Kette“  

In loser Anlehnung an den Arbeitsauftrag (Kritik von Auslandseinsätzen der Bundeswehr, Gewaltfreiheit als Alternative...) sind darüber hinaus die Lage in Syrien, die Syrienpolitik Deutschlands, Militärinterventionen wie die in Mali sowie die Problematik von Überwachung und Drohnenkrieg spezielle Themen der Kommission geblieben bzw. geworden. 

Am 9. November 2013 luden Präsidium und Kommission Vertreter/innen der Militärseelsorge und Geistliche Beirät/innen / Friedensarbeiter/innen von pax christi zu einem "Runden Tisch Friedensauftrag" nach Köln ein und erfüllten mit diesem Gesprächsangebot erstmalig ein Anliegen, das schon im Bischofswort "Gerechter Friede" aus dem Jahr 2000 ausgesprochen war.

Aus der Beschäftigung der Kommission mit dem 50. Jahrestag von "pacem in terris" hat sich ein maßgeblicher Impuls für die inhaltliche Vorbereitung des pax christi-Friedensethikkongresses 2015 entwickelt.

 

Kontakt