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Kirche und Skyline.jpg

Keine Erhöhung des Rüstungsetats!

29. Sep 2014

pax christi Rottenburg-Stuttgart für De-Eskalation im Ukraine-Konflikt.

Die Diözesanversammlung der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi Rottenburg-Stuttgart fordert die Bundesregierung und die NATO auf, im Rahmen der Ukraine-Krise auf militärische Muskelspiele und Kriegsdrohungen zu verzichten. Die derzeitigen NATO-Manöver in der Ukraine tragen nach Auffassung von pax christi zu einer weiteren Eskalation der Spannungen bei und sind kontraproduktiv für eine Konfliktlösung.

Auch die jüngst erwogene Stationierung zusätzlicher NATO-Truppen in den osteuropäischen NATO-Mitgliedsstaaten ist zu unterlassen. Sie würde die Spannungen mit Russland weiter verschärfen und widerspricht bestehenden Vereinbarungen mit Russland. Damit käme sie einem weiteren Vertrauensbruch in den Beziehungen zu Russland gleich und würde Gegenmaßnahmen Russlands provozieren. Außerdem fordert pax christi die Beibehaltung des NATO-Russland-Rates.

pax christi hält am Ziel militärischer Abrüstung fest. Die derzeitige Krise rechtfertige keine militärische Aufrüstung im Westen, wie sie von Seiten der NATO kürzlich gefordert wurde. Einer Erhöhung des deutschen Rüstungsetats erteilt pax christi Rottenburg-Stuttgart eine klare Absage.