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Den Weg des Gerechten Friedens gehen

30. Jun 2015

Für pax christi war der Kongress der Auftakt eines Prozesses, aktive Gewaltfreiheit in politischen Alltag zu übersetzen. Dazu gehört es statt den gerechten Frieden als Vision in weiter Ferne zu betrachten, schon heute konkrete Schritte des gerechten Friedens zu gehen.

Von der Ethik der Gewaltkontrolle zum Ethos der Gewaltfreiheit - dieser Perspektive stellte sich am Wochenende die deutsche Sektion der internationalen Friedensbewegung pax christi. „Dieser Kongress soll dazu beitragen, dass wir neue friedensethische Impulse für eine Option zur Gewaltfreiheit erhalten. Und ich erhoffe auch Anstöße, das Wort der Bischöfe >Gerechter Friede< weiterzuschreiben, um es in die Jetztzeit einzuholen.“ Mit diesen Worten eröffnete der pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen in Rastatt den pax christi-Kongress „Gerechten Frieden Weiterdenken“. Der Kongress wurde gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und der Theologischen Fakultät Fulda ausgerichtet.

„Für mich ist geistliches Leben eine Reise zum Frieden und umfasst die ganze Menschheit und die ganze Schöpfung“ – war der Tenor des Vortrages von John Dear, einem amerikanischen Jesuiten, der seine Spiritualität der Gewaltfreiheit präsentierte.

Im Mittelpunkt des Kongresses stand eine ernüchternde Reflexion der deutschen Außenpolitik der letzten Jahre, in denen der Einsatz von Militär zu einem Mittel der Politik neben anderen geworden ist. Die aktuellen friedenspolitischen Themen von der Gefahr der Automatisierung des Krieges durch selbststeuernde bewaffnete Drohnen über Fragen zur Gewalt im Namen der Religion und die Krisenregionen wurden von hochkompetenten Expert/innen aus der Theologie und Friedensforschung dargelegt und intensiv diskutiert.

Als Referent/innen sprachen beim pax christi-Kongress: Fernando Enns, Corinna Hauswedell, Heinz Gerhard Justenhoven, Julian Junk, Gerhard Beestermöller,  Jamal Khader, Josef Freise, Niklas Schörnig, Bernhard Koch, Karen Hinrichs und John Dear.

Ausführliche Berichte und eine Dokumentation der Vorträge folgen.

 

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