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INTERNATIONALE KATHOLISCHE FRIEDENSBEWEGUNG

Frieden im Nahen Osten braucht unsere Mitarbeit

Nach dem Scheitern der Oslo-Verhandlungen im Jahr 2000 ist das „Heilige Land” in einem Kreislauf von Frustration, Angst, Verzweiflung, Not und Gewalt versunken. Die verlorene Hoffnung auf ein Ende der Besatzung, auf Freiheit und menschenwürdige Lebensbedingungen bei den Palästinensern und auf ein sicheres und angstfreies Leben bei den Israelis hat zu einer „Koalition der Gewalt” zwischen israelischer Besatzungsarmee und extremistischen palästinensischen Gruppen geführt. Ihre Opfer sind vor allem wehrlose Zivilisten.

Den Zirkel der Gewalt aufbrechen

Mit großem Mut und bewundernswerter Geduld kämpfen israelische und palästinensische Friedens- und Menschenrechtsgruppen für eine gemeinsame Zukunft beider Völker, in der beide Heimatrecht, Selbstbestimmung und gerechte Entwicklungsmöglichkeiten haben. Gemeinsam fordern sie ein Ende der völkerrechtswidrigen Besatzung und Siedlungspolitik. Sie wehren sich gegen Landenteignungen und die Zerstörung von Häusern und Olivenhainen und üben gewaltlosen Umgang mit dem Konflikt ein.

Aktiv hier und vor Ort

pax-christi-Gruppen besuchen diese Menschen in Israel und Palästina, laden sie nach Deutschland ein und machen ihre Ideen hier bekannt. Mit Unterschriftensammlungen und Publikationen bilden sie Bewusstsein über die Lage im Nahen Osten. Einige leisten einen Friedensdienst in Jerusalem oder Gaza. pax christi vertreibt Olivenholz-Kreisel, Schmuckdöschen und Kreuze aus Betlehem und Seifen aus Nablus. Der Erlös kommt über den „Heilig-Land-Fonds” bedürftigen Familien zugute.

Die pax-christi-Nahostkommission

Kontakt: nahost@paxchristi.de