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Keine Waren aus israelischen Siedlungen in den Einkaufskorb
Einen Verzicht auf den Kauf von Siedlungsprodukten empfiehlt die pax christi-Nahostkommission allen Verbraucherinnen und Verbrauchern, denen die Achtung geltender Menschen- und Völkerrechtsstandards im israelisch-palästinensischen Konflikt wichtig ist. Damit jeder und jede Einzelne eine informierte Entscheidung treffen kann, hat die Kommission auf dem Ökumenischen Kirchentag in München (Mai 2010) eine Materialsammlung mit aktuellen Rechtsgrundlagen zur Frage des Kaufverzichts vorgestellt: „Keine Waren aus israelischen Siedlungen in den Einkaufskorb: Konsequenzen aus den Urteilen des EuGH und IGH“ (= pax christi Impulse 22).
Tagung "Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden" vom 11.-13. Juni 2010, Bad Boll
mit Rainer Arnold MdB, Muriel Asseburg, Avraham Burg, Abdallah
Frangi, Michael Hennrich MdB, Harald Leibrecht MdB, Ivesa Lübben u.a.
Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung lud in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 11.
bis 13. Juni 2010 zu der Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas und
Fatah reden“ ein.
Die Einladung an den Gesundheitsminister der Regierung des Gazastreifens, Hamas-Mitglied Basem Naim, hatte im Vorfeld für massive Kritik gesorgt. In einer Stellungnahme unterstrich der Geschäftsführende Vorstand von pax christi wenige Wochen vor Beginn der Veranstaltung: "Zum Dialog gibt es keine Alternative. Mit der Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas
und Fatah reden“ leistet pax christi einen Beitrag, die Positionen von
Fatah und Hamas und ihre Vorstellungen von einer Konfliktregelung zu
diskutieren. (...) Dialogverweigerung schürt
Vorurteile und trägt letztendlich zur weiteren Verschärfung der
Situation im Nahen Osten bei."
Dokumentation: Human Rights Watch über die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas
Die derzeitigen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas werfen eine Reihe wichtiger völkerrechtlicher Fragen auf.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (www.hrw.org) bietet auf ihrer Internetseite zu einigen aktuellen Punkten knappe Hintergrundinfor-mationen.
Anbei dokumentieren wird einige Auszüge in englischer Sprache. Das Original finden Sie unter http://www.hrw.org/en/news/2008/12/31/q-hostilities-between-israel-and-hamas.
Die deutsche Übersetzung des Textes wurde von der Nahostkommission der deutschen Sektion von Pax Christi erstellt, ist nicht autorisiert und soll lediglich deutschsprachigen Lesern/innen dazu dienen, sich den englischen Originaltext schneller zu erschließen.
Reisebericht aus Gaza , Juni 2008
Im Juni 2008 waren Matthias Jochheim ( Vorstandsmitglied der IPPNW) und Wiltrud Rösch-Metzler, (Mitglied der pax christi – Nahostkommission) fünf Tage im Gazastreifen. Sie konnten dort mit vielen Menschen sprechen und recherchierten vor allem zur Gesundheitslage
Lesen Sie dazu den Bericht von Wiltrud Rösch-Metzler.....
Gaza: wie das Besatzungs- und Kontrollsystem zu extremer Anwendung von Gewalt führt
Arabisches Bildungsinstitut, (AEI-Open Windows) Bethlehem, Fuad Giacaman, 14.1.09
Nach drei Wochen Bombardierung und einer nicht vereinbarten Waffenruhe beginnt nun die Reflexion über dieses neue Stadium von Gewalt. Wir dokumentieren hier den Beitrag von Fuad Giacaman, Direktor des Arab Educational Institutes in Betlehem.
Das AEI ist eine mit pax christi international affiliierte Organisation.
Die deutsche Übersetzung besorgte E.Rohlfs.
Erklärung des Weltkirchenrates vom 20.2.2009 zum Gaza-Krieg
Das Executivkommittee des Weltkirchenrates erläutert seine völkerrechtliche Position zum Gaza-Konflikt u.a. wie folgt:
...."Das Leiden Gazas soll die Regierungen erinnern, dass sie ihre Verantwortlichkeit gegenüber Dritt-Staaten auszuüben haben. Das internationale Recht fordert Staaten auf, nicht wissentlich einem anderen Staat zu helfen oder ihn bei gegen internationales Recht verstoßenden Aktionen zu unterstützen und solche Aktionen als nicht rechtmäßig zu bewerten. Sie sind indirekt verantwortlich, wenn sie solche Aktionen unterstützen oder anerkennen, z.B. die illegale Anwendung von Gewalt und Verletzungen der Gesetze und Rechte, wie sie täglich in Gaza, der Westbank und Ost-Jerusalem vorkommen."..........
Zusammenfassung des UN - Goldstone-Berichts über Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem Angriff auf Gaza
Hier kann die Untersuchung der UN über die Angriffe auf Gaza im Dez.2008/Jan 2009, der sog. Goldstone-Bericht, in einer Zusammenfassung von Wiltrud Rösch-Metzler angesehen werden.
- Frieden – ein Jahr nach dem Angriff auf Gaza -
Der komplette Bericht ist auf deutsch im Melzer-Verlag erschienen (ca. 600 S.).
Stop the Wall - Mauerkampagne
Mauertagung in Berlin
Am 18. November 2006 fand in Berlin die Konferenz "Weg mit der Mauer in Palästina - Europa und der Israel-Palästina-Konflikt" statt. Verlauf und Ergebnisse sind hier dokumentiert:
Petition und Unterschriftensammlung für Sanktionen gegen die Mauer
Die Europäische Kampagne für Sanktionen gegen die Israelische Besatzung fordert in einer Petition den deutschen Außenminister, den Rat der EU und die Vereinten Nationen auf, politischen und wirtschaftlichen Druck auf Israel auszuüben, um ein Ende des Mauerbaus zu erwirken und Israel dazu zu bringen, das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes zum Mauerbau vom 9. Juli 2004 zu respektieren.
Mehr Hintergrundinformationen können Sie in der im Juli 2005 erschienenen Broschüre "Weg mit der Mauer in Palästina" erhalten. Die gedruckte Fassung ist vergriffen, der Text ist hier zum download verfügbar.
Besatzung kennt Regeln
Bundesregierung und EU müssen im Israel-Palästina-Konflikt darauf drängen, dass das humanitäre Völkerrecht eingehalten wird, fordert die pax christi-Nahostkommission. In einer Broschüre "Besatzung kennt Regeln" hat sie die wichtigsten Gesetzestexte zusammengestellt, u.a. die 4. Genfer Konvention, das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zum Mauerverlauf und das EU-Assoziationsabkommen mit Israel
Die 26-seitige Broschüre "Besatzung kennt Regeln - Humanitäres Völkerrecht im Nahostkonflikt" ist nur noch zum download verfügbar.