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Fr 12.11., 17:00 Uhr - Sa 13.11.2010, 18:00 Uhr (BS-Osnabrück-Hamburg)
Nicht nur heute, sondern zu allen Zeiten gab es starke, prägende, emanzipierte Frauen. Das soll an diesem Wochenende exemplarisch dargestellt werden an Teresa von Avila, einer Mystikerin (1515 - 1582) und an Gisela Wiese, einer Friedens- und Menschenrechtlerin (1924 -2010).
Teresa von Avila, das wird in der Überschrift deutlich, war sich bewusst, dass sie anders war und vom allgemein gültigen Frauenbild abwich - und das in der Zeit der Inquisition! Obwohl sie krank und viele Jahre bettlägerig war, gründete sie den Karmelorden, benannt nach dem Berg Karmel in Israel. Sie hatte Einfluss in Kirche und Gesellschaft und war eine hochgebildete Frau, die Latein in Wort und Schrift beherrschte.
Als Äbtissin ihrer Klöster war sie mit sich und den Schwestern streng, aber sympathisch frei in der Weise des konkreten Lebens: "Wenn Fasten, dann Fasten. Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn".
Anders als Teresa von Avila ist Gisela Wiese vielen in der Friedensbewegung und darüber hinaus persönlich bekannt. Wir wissen um ihren unermüdlichen Einsatz gegen das Vergessen der Shoa. Ebenso unermüdlich und konsequent setzte sie sich für die Menschenrechte ein; Begegnung und Versöhnung waren ihr Lebensprogramm.
Gisela Wiese hatte - wie auch Teresa von Avila - keine Angst vor Rang und Namen und vertrat unerschrocken ihre Meinung und Überzeugung. Das machte sie liebenswert, aber auch unbequem - das wird in ihrem Lebenslauf deutlich.
Neben dem näheren Kennen lernen dieser beiden Frauen können wir an diesem Wochenende auch entdecken, was in unserem Lebenslauf "aufmüpfig" ist oder werden sollte.
Dieses Seminar findet in Kooperation mit der kfd, Diözesanverband Osnabrück, statt.
Veranstalter: Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/Hamburg, Referentin: Monika Becker, Pastoralreferentin i.R.
Ort: Kloster Nette, Osnabrück
Kosten: 75 € (für Mitglieder von Pax Christi und der kfd: 65 €)