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Die internationalen Finanzmärkte haben einen immer größeren Einfluß auf grundlegende ökonomische und politische Entscheidungen. Wenn es zu einer Krise kommt, werden - wie 1997/98 in Südostasien - binnen kurzer Zeit die Entwicklungsanstrengungen vieler Jahre zunichte gemacht und Millionen von Menschen in Armut und Elend gestürzt. Zivilgesellschaftliche Akteure in zahlreichen Ländern wollen sich damit nicht länger abfinden und setzen sich dafür ein, die Stabilitätsrisiken der Finanzmärkte wieder einer politischen und demokratischen Kontrolle unterzuordnen.
Nichtregierungsorganisationen und soziale Bewegungen, aber auch immer mehr Gewerkschaften fordern eine politische Lenkung der spekulativen Finanzströme. Der Ökumenische Rat der Kirchen hat ebenfalls seine Mitgliedskirchen dazu aufgefordert, sich gegen die neoliberale Globalisierung zu engagieren. Auch in der Bundesrepublik haben Nichtregierungsorganisationen damit begonnen, sich mit der Rolle der Finanzmärkte zu beschäftigen und nach Wegen zu suchen, wie das riesige ökonomische Potential der internationalen Finanzmärkte in den Dienst einer sozial gerechten und ökologisch vertretbaren Entwicklung gestellt werden kann.

Nächste Treffen:


Dritter Ratschlag des Netzwerks am 17./18. Nov. 2000 in Frankfurt/Main, Haus der Jugend


Auftaktveranstaltung für eine Kampagne in der Region Rhein-Main-Neckar am 28. Oktober 2000



Für Anregungen ist der Koordinierungskreis unter FM-KoKr@share-online.de erreichbar. (Die Mail wird an alle KoKr-Mitglieder weitergeleitet.). Änderungen im Verteiler bitte an info@share-online.de.



Weitere Informationen über:


wg. e-mail-Liste an mailmaster@share-online.de schreiben.