Reise in die South Hebron Hills
Von April bis August 2026 hat Rudolf Rogg, Mitglied der Nahost-Kommission, für das Ökumenische Begleitprogramm des Weltkirchenrats für Palästina und Israel (EAPPI) im Auftrag von pax christi an einem virtuellen Programm zur Begleitung bedrohter palästinensischer Gemeinden in den South Hebron Hills teilgenommen. Nachdem seit September 2026 wieder ein Team von Ökumenischen Begleiter*innen vor Ort tätig ist, konnte das virtuelle Programm eingestellt werden. Rudolf Rogg hat sich im September auf den Weg gemacht, die virtuell begleiteten Familien vor Ort zu besuchen. Insgesamt hat er 28 Familien in 11 Dörfern in den South Hebron Hills besucht.
Mit Hilfe von Spendengeldern und Einnahmen aus Vorträgen konnte allen Familien eine bescheidene Unterstützung zur Aufrechterhaltung ihrer Existenz geleistet werden.
Hier ein paar Auszüge. Der gesamte Reisebericht kann bei Rudolf angefordert werden.
Soweit die Betroffenen einverstanden waren, habe ich Klarnamen verwendet, ansonsten die Namen geändert.
Donnerstag, 10.9.
Ich fahre zusammen mit Abed und der EA Elis aus Großbritannien nach Amnir, einem kleinen Ort zwischen Yatta und Susiya. Dort besuchen wir Moussa Ali Nawaja (Abu Sa‘el), 63 Jahre alt, und seine 57-jährige Frau Amal. Ich hatte die Familie schon voriges Jahr besucht und war sehr betroffen über deren schier unerträglichen Lage.
Vor 30 Jahren, als die Israelischen Behörden einen Teil des Ortes Susiya zu einem Archäologischen Park erklärt hatten, verlor die Familie entschädigungslos ihr verbrieftes Land und sie kaufte ein neues Grundstück im Amnir. Nahe bei Yatta gelegen, hatte die Familie - anders als Einzelhöfe, Weiler und Dörfer weiter draußen - in der Vergangenheit keine Probleme mit Siedlerübergriffen und Armeeoperationen. Rund 500 m vom Haus hat sich inzwischen aber ein Außenposten radikaler Siedler etabliert. Von diesem Siedlungsposten aus, zum Teil mit Unterstützung von weiteren Siedlern aus Susiya, erfolgte für die Familie in den letzten zwei Jahren ein einziger Albtraum. Jeden Tag kommen Siedler und bedrohen die Familie. Gestern waren es zwei, vorgestern vier. Der Wachhund liegt apathisch vor dem Hoftor. Er rührte sich auch nicht, als wir ankamen. Abu Sa‘ed sagt, Siedler hätten den Hund vor ein paar Tagen besprüht, seitdem frisst und bellt er nicht mehr. An einen Weidegang mit den 17 verbliebenen Schafen ist nicht zu denken. Sofort kämen Siedler an und versuchten entweder, das Vieh zu stehlen, oder greifen ihn und die Tiere mit Steinen, Prügeln und Eisenstangen an. Auch der Anbau von Weizen und Futtergerste ist unmöglich. Die Hälfte der Schafe habe er in den letzten zwei Jahren verkauft, um Viehfutter für den Rest der Tiere kaufen zu können. Ironie der Geschichte: Das Viehfutter kommt aus Israel, denn in Palästina ist der Anbau zusammengebrochen.
Im September 2025, nachdem wir ihn schon einmal besucht hatten, war Abu Sa‘el frühmorgens um 5.00 mit seinen Tieren in der Hoffnung, dass er unbehelligt bleibt, auf die Weide gegangen. Damals kamen eine Handvoll Siedler und schlugen auf ihn ein, brachen ihm Finger, Hand, Arm und ein paar Rippen. Sie ließen erst von ihm ab als Nassar Nawaja, der lokale Koordinator der israelischen Menschenrechtsorganisation B’tselem, mit ein paar Leuten aus Susiya eintraf. Die direkten Nachbarn kamen nicht zu Hilfe. Sie haben Angst, dass sie das nächste Angriffsziel werden. Diese Erfahrung wurde mir auch aus anderen Ortschaften berichtet – eine Entsolidarisierung und Zerstörung der sozialen Strukturen ist im Gange.
Abu Sa‘els Hofstelle umfasst etwa 80 x 40 m und, ist mit Maschendraht, verstärkt mit Stachel- und NATO-Draht eingehegt. Das Vieh wird nachts hinter einer stabilen Eisenkonstruktion gesichert. Zu groß ist die Gefahr, dass die Siedler mit ihrem Vieh in seinen Hofgarten eindringen oder sein Vieh entwenden. Alle bisherigen Versuche sind zum Glück gescheitert. Allerdings wurde die Solaranlage zerstört, ebenso das Stromnetz.

Moussa Sa'el hat seine Hofstelle gegen die Siedler
verbarrikadiert.
„Du darfst hier nicht sein, das ist unser Land, geh nach Yatta“ so die Ansage der benachbarten Siedler.
In Bezug auf die internationale Debatte ist Abu Sa‘ed gut informiert. Er weiß genau, welche Länder welche Haltung zu Besatzung, Landnahme und Vertreibung einnehmen. Da stehe ich als Deutscher kleinlaut da - denn die Israel militärisch unterstützende Rolle der Bundesregierung ist in aller Munde.
Neben den 17 Schafen hat er gegenwärtig 3 Legehühner und 20 Junghühner. Er baut auf 40 x 25 m Feigen, Wein, Oliven, Tomaten und Weißkopfmimose (Euceana leucocephala) an. Außerdem hat er ein Becken zur Produktion von Asola (Alfa-Alfa) angelegt. Damit reichert er das Viehfutter auf, das im Wesentlichen aus Stroh, Kleie und etwas Gerstenschrot besteht. So versucht er mit seiner ganzen Familie zu überleben. Allerdings kommen Kinder und Enkel nur in Schichten auf den Hof. Sie leben inzwischen in Yatta. Die Kleinkinder sind durch die Siedlerübergriffe zu sehr verängstigt und haben Angst auf den Hof zu kommen.
„Es ist unser Land, wir werden bleiben – so Gott will.“

Das Vieh aller Bauern wird aus Sicherheitsgründen ausschließlich in Ställen
gehalten
Freitag, 11.9.
Besuch in At Twani bei der Familie von Sakaria Al Adra, jenem jungen Mann, dem am 13.10.2023 ein Siedler mitten in At Twani aus nächster Nähe mit einem Schnellfeuergewehr in den Bauch geschossen hatte. Ein Soldat der Besatzungsarmee sicherte damals aus Entfernung den Siedler ab. Der Vorgang ist in einer Szene in dem Film „No Other Land“ festgehalten. Der Filmemacher Basil Adra ist sein Vetter. Naim Saleh Al Adra, der Vater von Sakaria, beschreibt uns die gegenwärtige Lage in At Twani. Neuerdings kämen weibliche Siedlerinnen als Schäferinnen mit ihren Tieren ins Dorf und weideten in den Olivenhainen. Eine etwa 65 Jahre alte Frau kommt mit rund 180 Schafen nahezu täglich ins Dorf. Niemand traue sich, ihr entgegenzutreten, zu groß ist die Gefahr, wegen sexueller Belästigung belangt zu werden. Trotzdem komme es fast täglich zu Festnahmen. Die Betroffenen würden mit Kabelbindern an Händen und Füßen gefesselt, die Augen würden verbunden, und sie würden in der Garnison Susiya über Stunden festgehalten und misshandelt. In der Regel versuchten die Bauern lediglich, auf ihre Felder zu kommen.
Da die palästinensischen Viehhalter nicht mehr auf die Weide können, steht diese immer noch gut im Saft. Trotzdem ziehen die Siedler mit ihren Herden in die Gärten, Olivenhaine und Obstanlagen der Bauern. Es geht offensichtlich um Zerstörung. Dies wird sichtbar, wenn man an den Olivenhainen entlangfährt: Die Äste sind heruntergebrochen und abgefressen, Bäume umgeknickt.
Sakaria hat 6 Bauchoperationen hinter sich, insgesamt 9 Operationen. Da es sich um ein Dum-Dum Geschoss gehandelt hat, musste der Pankreas entfernt werden. Die Leber ist zum Teil zerstört, der Magen ebenso. Der Täter Yitzak Nir wurde lediglich aus der Region verbannt und lebt jetzt bei Nablus. Er ist nach Aussage von Naim dort weiter aktiv.
Sakaria ist 30 Jahre alt, hat drei Töchter und einen Sohn. Von israelischer Seite wurde die Familie auf eine schwarze Liste gesetzt. Das bedeutet: Sie bekommen keine Reisegenehmigung. Das ist umso bitterer, als die Mutter von Sakaria an Krebs erkrankt ist und dringend im Fachkrankenhaus Auguste Viktoria in Jerusalem auf dem Ölberg behandelt werden müsste.
Besuch bei Sheik Said in Ar Rakeez. Dem Sheik vor zwei Jahren nach einem Siedlerüberfall in Folge einer Schussverletzung durch einen Siedler das rechte Bein abgenommen werden. Er erhielt voriges Jahr bei meinem Besuch eine Starthilfe zum Aufbau einer Bienenzucht, denn Viehwirtschaft war ihm nicht mehr möglich. Der Sheik war nicht auf dem Hof. Sein 18-jähriger Sohn Elias, der dem Vater in der Bienenzucht hilft, war aber auskunftsfähig: Sie haben 2026 bisher 80 kg Honig produziert, in den Waben sind gegenwärtig weitere rund 90 kg. Auf dem Markt bringt das Kilo 120 NIS/36 €. 10 kg sind bislang verkauft. Nach Auskunft meines Begleiters Abed, der auch halbprofessioneller Imker ist, wird gerade in Jatta ein Geschäft eröffnet, das Honig verkaufen soll. In einem Dorfladen in At Twani steht der Honig von Sheik Said ebenfalls zum Verkauf.
Samstag, 12.9.
Fahrt nach Kirbat Al Homs, einer Ortschaft ebenfalls nahe an der Stadtgrenze von Yatta. Wir besuchen Mahmoud Mohamad Achmad Nawaja. Er hatte bis vor 5 Jahren einen Hof in Susiya und ist vor der zunehmenden und ausdauernden Siedlergewalt geflohen. Auf dem Gelände und in den Räumen der Masafer Yatta Kooperative hat er einen vorläufigen Unterschlupf gefunden. Die Kooperative hat einen Teil des Geländes in Area C und einen Teil in Area B (theoretisch unter palästinensischer Verwaltung). Neben dem Betrieb in Susiya arbeitete Mahmoud auch als Farmarbeiter in Israel. Dies ist seit dem 7.10.23 nicht mehr legal möglich. Sein jüngstes Schicksal ähnelt dem der anderen Bauern. Er hatte eine Herde von rund 45 Schafen und musste 10 verkaufen, um Futter ankaufen zu können. Bei Siedlerüberfällen hat er weitere 10 Schafe verloren, sie wurden umgebracht. Mutterschafe haben aufgrund des Dauerstresses durch die Siedlerüberfälle Fehlgeburten erlitten. Von den 17 Schafen liegen 7 apathisch abgesondert in einem Gatter. Diese seien vor Wochen schon durch Siedler vergiftet worden und kämen nicht mehr auf die Beine. Die Siedler kämen fast täglich zu Pferde oder mit Quads und bedrohten ihn und seine Familie. Er hat 9 Kinder, von denen drei bereits verheiratet sind.
Weiterfahrt nach Wadi Rahim, einem kleinen Tal in Area B, wo die israelische Administration laut Osloer Verträgen keine Handhabe hat. Hier Treffen mit einer Reihe von Leuten, die dieses Frühjahr eine sehr einschneidende Erfahrung machen mussten, und erzählen: Vor ein paar Monaten griffen Siedler den Hof von Yousef Shararan an und versuchten, seine Schafe zu stehlen. Der 19-jährige Sohn Riad und Aiman Shararan berichten von dem Vorfall. „Aiman Jenharan, seine Brüder Amir und Khaled sowie ihr Vater und Onkel Falach kommen den Nachbarn zu Hilfe, um den Überfall abzuwehren. Die Siedler eröffnen sofort das Feuer aus automatischen Waffen, erschießen per Kopfschuss Bruder Amir, verletzen Khaled mit einem Dum-Dum-Geschoss aufs Schwerste und verletzen auch den Vater schwer. Khaled ist seitdem querschnittsgelähmt und hat innere Organschäden. Falach wurde ein Gewehr an den Kopf gehalten und er wurde gefragt, ob er auch erschossen werden will.“
Zusammen hatten die drei Brüder 16 Kinder, die alle noch klein sind. Hinter dem Angriff steckt mutmaßlich die Luski-Familie, namentlich Shem Tov Luski, der zusammen mit dem Siedler Nachman Goldring unterwegs ist. B’tselem wirft ihnen schwerste Menschenrechtsverletzungen vor. Aiman ist nun der Ernährer aller drei Familien. Vor dem Hintergrund der ökonomischen Strangulierung eine schier nicht zu lösende Aufgabe. Noch hat er ein paar Schafe, die er außerhalb von Wadi Rahim nachts weiden lässt. Der Nachbar Yousef Shararan und sein Sohn harren auf ihrem Hof aus, das Vieh haben sie verkauft, die Hühner wurden gestohlen.
Bleibt zu ergänzen, dass Siedler bereits zwei Mal versucht haben, Falachs Haus anzuzünden. Seine Frau und seine Mutter wurden bei einem weiteren Überfall schwer verletzt, als sie versuchten, ihre Hühner zu retten. Die Siedler kamen mit Knüppeln, in die Rasierklingen eingebaut worden waren. Diese verursachten schlimme tiefe Verletzungen an Armen und Beinen.
Sonntag, 13.9.
Morgens besuchen wir die Dorfschule Susya. Die Schule hat 72 Schüler und Schülerinnen von der 1. bis 9. Klasse: 40 Mädchen und 32 Jungs. Dazu kommt noch ein Kindergarten mit 10 Kindern. Es ist der erste Schultag nach den Ferien. Die Herausforderung ist, dass die Kinder neue Lernmaterialien benötigen. Pro Kind sind etwa 50 NIS/15€ fällig, eine geringere Summe für den Kindergarten, was die Familien aber nicht aufbringen können. Es gibt keine Arbeit mehr in Israel und die Landwirtschaft liegt durch Besatzung und gewalttätige Siedler am Boden. Wir bringen die Summe auf.
Die Kinder kommen aus einem Umkreis von bis zu 5 km. Der Schulweg ist durch die gewalttätigen Siedler nicht ganz ungefährlich. Eltern begleiten die Kinder häufig organisiert. Im letzten Schuljahr hatte die Armee auch verschiedentlich den Zugang gesperrt, so dass weder Lehrpersonal noch Schülerinnen und Schüler Zugang hatten. Da Israel der PA (Palästinensische Autorität) keine Im- und Exportgebühren mehr weiterleitet, ist die Autonomiebehörde nur noch begrenzt in der Lage die Lehrer zu finanzieren, so dass nur an drei Wochentagen Unterricht stattfindet. Es gibt 6 Lehrerinnen und 6 Lehrer an der Schule einschließlich der Managerin (Iskrin Nawaja). Die Schule hat ein relativ weitläufiges Gelände mit Sportplatz, Spielplatz, Schattenplätze und Garten. Diese Anlagen dürfen aber aufgrund eines Militärbeschlusses nicht betreten werden. Die Schule wurde 2010 gegründet und hat eine Abrissverordnung wie alle Schulen in den South Hebron Hills. Eine ganze Reihe von Schulen sind bereits dem Erdboden gleich gemacht worden. Das Menschenrecht auf Bildung wird hier außer Kraft gesetzt. Es sei auch angemerkt, dass viele Schulen mit EU-Hilfe und auch bilateraler deutscher Finanzierung gebaut wurden. Hier in Susiya hat die giz (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) Beiträge für eine umweltfreundliche Schule geleistet, so eine Tafel an der Außenwand der Schule.
Weiterfahrt nach Saadet Tha’lah, einem Dorf am Rande der „Fireing Zone“ - einem seit 1980 ausgewiesenen Truppenübungsgelände, in dem 15 Dörfer liegen. Davon wurden drei in den jüngsten drei Wochen (das letzte Dorf am 23.9.2026) entschädigungslos geschleift. Es handelt sich um die Dörfer Khirbet al Fakheit, Khirbet al Daba und Jinba. Es sei angemerkt, dass die Bewohner auch dieses Gebiets über Rechtstitel für ihr Land verfügen – zum Teil aus der Zeit des Osmanischen Reiches, erneuert während der britischen Mandatsherrschaft und in der Zeit, als das Land als Westjordanland zu Jordanien gehörte.
In Saadet Tha’lah sprechen wir mit dem Dorfvorsteher Yousef Awad. Ihm wurde vor einem Monat bei einem Überfall durch Siedler die Hand gebrochen und die Schulter verletzt. Fünf Siedler kamen nachts, um die Schafe zu stehlen. Das Dorf hatte die Polizei gerufen, gekommen ist jedoch die Besatzungsarmee mit drei Jeeps. Die Soldaten haben lediglich die internationalen Aktivisten, die ebenfalls zu Hilfe gekommen sind, abgedrängt. Die Siedler sind in die Häuser eingedrungen. Dem Dorfchef haben sie mit dem Gewehrkolben in den Rücken geschlagen. Als die Soldaten angesprochen wurden, warum sie nichts tun würden, sagten sie laut Aussage von Yousef: „Nicht unser Problem.“ Auf die Frage, warum die Polizei nicht gekommen sei, antwortet einer: „Die hat nachts Angst vor den schwer bewaffneten Siedlern.“ Angeführt wird die Siedlergruppe von Simon Atti und Karman, so der Dorfchef.
Überfälle ereignen sich regelmäßig. Vor Kurzem hat ein Schäfer seine Tiere außerhalb des Stalls getränkt, da seien bewaffnete und uniformierte Siedler gekommen, hätten den Schäfer mit Kabelbindern an Händen und Füßen gefesselt, die Augen verbunden und 24 Stunden festgehalten und misshandelt.
Ständig kämen die Siedler der Maon Farm mit ihren Schafen und ließen diese im Dorf weiden.
Trotz der ständigen Bedrohung und Gewalt seien alle 13 Familien (rund 90 Menschen) entschieden, zu bleiben. „Wo können wir sonst hin? Das ist unser Land, unsere Heimat, unsere Existenz“.
Yousef befürchtet allerdings, dass vor den israelischen Parlamentswahlen im Herbst 2026 die Übergriffe und Gewalt weiter zunehmen werden.
Die Wasserversorgung des Dorfes wurde durch die Sieder zerstört. Das Wasser für Menschen und Tiere muss nun teuer per Tanklastzug angefahren werden. Der Kubikmeter Wasser kostet 150 NIS/45 €. (Nach den mir vorliegenden Informationen ist der Tanklastzug, der die ganze Region mit Wasser versorgt, am 21.9.26 von der Armee konfisziert worden, nachdem sein Einsatz durch die Siedler bereits laufend behindert worden ist).