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Kommission Nahost

Die Kommission Nahost setzt sich zusammen aus acht durch die Delegiertenversammlung gewählte Vertreter, ihr Sprecher ist Manfred Budzinski.

Ziel der Arbeit ist ein gerechter Frieden in Nahost. Besonderen Fokus legt die Kommission hier auf den Konflikt zwischen Palästina und Israel. Vor dem Hintergrund der ungeteilten Solidarität, der gleichgewichtigen Berücksichtigung der Rechte des israelischen wie des palästinensischen Volkes, fordert sie die Einhaltung von Völkerrecht und Menschenrechten.

Dies geschieht praktisch durch aktuelle Stellungnahmen und Aktionen, politische Lobbyarbeit, Publikationen, Seminare, Vorträge und Reisen. Weiterhin unterstützt die Nahostkommission lokale Projekte vor Ort und beteiligt sich am Ökumenischen Friedensdienst in Palästina und Israel (EAPPI) sowie der Netzwerkarbeit für einen gerechten Frieden im Nahen Osten.

Um die Qualität der Arbeit zu sichern, unterhält die Kommission enge Kontakte zu Partnern vor Ort.

Auf einen Blick – die Nahostkommission setzt sich ein für

  • ein Ende der Besatzung
  • die Einhaltung von Menschenrechten und Völkerrecht
  • gewaltfreie Konfliktlösungen
  • die israelisch-palästinensische Verständigung
  • den Dialog der Religionen

AKTUELLES

fact-sheet zu israelischen Siedlungen in palästinensischen Gebieten

siehe Downloadbereich


Neuer Flyer der Nahost-Kommission

Der Flyer kann im pax christi-Sekretariat bestellt werden: sekretariat@paxchristi.de 

Drohende Annexion von Teilen des Westjordanlandes ab 1. Juli 2020 

Die drohende Annexion von Teilen des Westjordanlandes, wie sie die neue israelische Regierung ab dem 1. Juli 2020 plant, erfüllt die Menschen in den von Israel besetzten Gebieten mit großer Sorge und Angst. Auch in Israel werden besorgte Stimmen, insbesondere aus den dortigen Friedens- und Menschengruppen, aber auch von prominenten Israelis immer lauter. In Deutschland und in Europa mehren sich solche Stimmen ebenfalls. Bislang scheint die israelische Regierung ihren Plan unbeirrt fortsetzen zu wollen. 

Aus Sicht der pax christi Nahost-Kommission Nahost sollten die Bundesregierung und die anderen europäischen Regierungen sowie die Europäische Union sich möglichst schnell auf klare Maßnahmen verständigen, die greifen, wenn es zur Annexion kommt und diese Konsequenzen gegenüber der israelischen Regierung sehr nachdrücklich deutlich machen. 

Dazu fordern wir die Politiker*innen auf und bitten um Unterstützung! 

Aus den Briefen, mit denen die Nahost-Kommission sich letzte Woche an Bundestagsabgeordnete (ohne AfD) und unsere Gesprächspartner*innen in verschiedenen Ministerien und an die Bundesregierung gewandt hat, haben wir einen Musterbrief entwickelt, den wir euch anhängend zur Verfügung stellen. Damit greifen wir auch Fragen aus Diözesanverbänden auf, was Frau/Mann/Gruppe denn unternehmen könnte. 

Schreibt Briefe an eure Wahlkreisabgeordneten! 

Greift den Musterbrief auf, macht persönliche Anschreiben daraus - besonders bei schon bestehenden Kontakten und schickt die Briefe möglichst in den nächsten Tagen an die Bundestagsabgeordneten eures Wahlkreises, eurer Stadt, eurer Region. Legt gerne die pax christi-Positionen bei, die auch als Datei anhängen. Meldet euch gerne im pax christi-Sekretariat unter sekretariat@paxchristi.de, wenn ihr Unterstützung beim Briefkopf/ Verwendung des pax christi-Logos braucht! 

Es ist sehr wichtig und eilig, denn bei einer Annexion ginge die Lebens- und Zukunftsperspektive für die Palästinenser*innen verloren und eine friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konflikts würde wohl endgültig verloren gehen. 

Wenn Ihr Antworten von Abgeordneten erhaltet, sind wir sehr daran interessiert, diese auch zu lesen. Bitte sendet diese an: nahost@paxchristi.de


VERGANGENES 

"Shrinking space" im Israel-Palästina-Konflikt - Zunehmende Einschränkung der zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume

Aufbruch zu einem konstruktiven Miteinander
21. bis 23. September 2018
Konferenz in Kooperation mit der Nahostkommission in der Evangelische Akademie Bad Boll

Der Israel-Palästina-Konflikt ist in Europa in eine Krise der Dialogfähigkeit geraten. Der Demokratie- und Menschenrechtsdiskurs wird durch unterschiedliche Vorwürfe blockiert. Es werden ständig Veranstaltungen abgesagt bzw. untersagt unter dem Vorwurf der Einseitigkeit.
Die zivilgesellschaftlichen Friedensgruppen haben zunehmend Schwierigkeiten Räume für Diskussionen zu bekommen, so dass die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft immer kleiner werden.
Die Komplexität des Konfliktes braucht vermehrten Dialog und eine stärkere Auseinandersetzung mit Informationen, damit eine Transformation der Strukturen möglich wird.

Die Konferenz ist teilweise dokumentiert hier.
Das Akademiemagazin SYM mit einem Interview mit Nirit Sommerfeld und einem Kommentar von Moshe Zuckermann findet sich hier. 


Die Nahostkommission auf dem Katholikentag 2018

Gaza - der bekannteste unter den vergessenen Konflikten
Die Menschen vergessen den Frieden nicht

Freitag, 11. Mai 2018, 11.00–12.30 Uhr
LWL-Museum für Kunst und Kultur, EG, Auditorium, Domplatz 10

Es diskutieren:
Dalia Abdalrahman, Künstlerinnenkollektiv Atelier Gaza
Mahmoud Abu Rhama, Al Mezan Centre for Human Rights, Gaza
Prof. Dr. Helga Baumgarten, Politikwissenschaftlerin, Jerusalem
Mario da Silva, kath. Pfarrer, Gaza
 
Moderation: 
Christoph Strack, Berlin

Anwälte des Publikums: 
Anica Heinlein, Berlin
Marius Stark, Neuss


Tagungsbericht: "Ist Frieden möglich? Menschenrechte als Friedensvoraussetzung im israelisch-palästinensischen Konflikt"

01.07. - 03.07.2016, Evangelische Akademie Bad Boll
Mit Gästen aus Israel und Palästina diskutierten die TeilnehmerInnen die Menschenrechtslage und die Notwendigkeit der Verbesserung der zivilgesellschaftlichen Menschenrechtsarbeit in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten. Die Tagung wurde organisiert in Kooperation mit dem Forum Deutschland Israel Palästina und pax christi. Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.


Obsttüten-Aktion "Besatzung schmeckt bitter"

Mit der bundesweiten Aktion "Besatzung schmeckt bitter" möchte die Nahostkommission von pax christi Verbraucher/innen darauf aufmerksam machen, dass Obst und Gemüse mit der Ursprungsangabe "Israel" vielfach aus völkerrechtswidrigen Siedlungen stammt.


Ungeteilte Solidarität für einen gerechten Frieden

Mit großer Mehrheit hat die pax christi-Delegiertenversammlung am 31.10.2010 in Fulda eine aktuelle Positionsbestimmung zur Nahost-Arbeit angenommen. Unter dem Titel „Ungeteilte Solidarität für einen gerechten Frieden“ werden darin Voraussetzungen, Perspektiven und Mittel der pax christi-Nahostarbeit benannt. Der pax christi-Beschluss reflektiert das Ziel, den Blick auf beide vom Konflikt betroffenen Parteien zu richten und sich die eigenen Ausgangspunkte als Christ/innen und als Deutsche bewusst zu machen.

 

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